Cloudspeicher Teil 2


Wie in meinem letzten Artikel möchte ich heute wieder auf den Cloudspeicher eingehen und genauer erklären, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Lösungen für uns Fotografen haben.

Baby_DSC2524

Cloudspeicher wird seit einigen Jahren als die beste und sicherste Lösung angepriesen. Es gibt natürlich genug Vor- und Nachteile, von denen ich bereits im letzten Artikel erzählt habe. Welche Merkmale muss aber ein Cloudspeicher haben, damit wir ihn überhaupt in Erwägung ziehen bzw. worauf sollen wir bei einem Cloudspeicher besonders achten?

Ein Cloudspeicher sollte

  • unsere Raw-Dateien unterstützen, sprich es sollte möglich sein, Raw-Bilder zu speichern und sie dann auch zu öffnen. Es gibt Cloudspeicher, die zwar rohe Bilder abspeichern, aber man kann sie dann nicht mehr suchen.
  • Desktop-Icon: Cloud bedeutet virtuell, nicht „sichtbar“ sozusagen, trotzdem ist es wichtig, dass man neben der online Variante auch die Möglichkeit hat, bestimmte Funktionen am Desktop anzupassen.
  • Upload: Der Upload sollte automatisch stattfinden. Der Ordner wird gewählt und die Bilder werden automatisch hochgeladen.
  • Speichern und sichern: Es gibt hier viele Unterschiede zwischen einem automatischen Backup und einem gewöhnlichen Speicherplatz. Ich bevorzuge die erste Variante.

Hanna am Wasser_DSC9856

Der bekannteste Anbieter ist Dropbox. Man kann die Dienste bis zum bestimmten Zeitpunkt kostenlos nutzen (2 GB Speicher). Sobald man aber mehrere Raw-Bilder hochlädt, wird der Speicherplatz voll und man muss entweder vorhandene Bilder löschen oder zur kostenpflichtigen Variante wechseln. Die kostet auch 99 EUR pro Jahr oder 9,99 EUR pro Monat. Man bekommt dafür 1 TB – wie auch bei den anderen Diensten der Fall ist. Hier kann man sowohl die Cloud zum Speichern der eigenen Bilder als auch die Software-Variante nutzen. Beides wird miteinander verbunden, so dass die Bilder synchronisiert in beiden Varianten hochgeladen werden.

Justyna und ihr Tattoo_DSC0361

Ich nutze im Moment immer noch die kostenlose Variante, um meinen Models die Bilder zur Verfügung zu stellen. Es wird aber langsam eng werden ;). Ich finde es auch sehr praktisch, dass ich auch eine Dropbox-App an meinem Handy haben und dort auch problemlos die Bilder hochladen kann. Die Handhabung ist sehr einfach, trotzdem fehlen hier viele Features fürs Organisieren von Fotos, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich im Moment sehr zufrieden bin. Wie sieht es mit euch aus? LG eure bilere