Welche Motive kommen immer gut an?


Der Eine oder Andere von euch hat sich sicherlich schon oft die Frage gestellt: Welche Motive kommen denn immer gut an? Ein anderer Leser wird sich wiederum fragen, was ich mit der Frage erreichen möchte? Beides würde mich sehr freuen, denn in beiden Fällen habe ich mit meinem Beitrag mein Ziel erreicht. Welches Ziel fragt ihr euch sicher? Das Ziel, das ich mit meinem Blog verfolge.

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Mit meinen Beiträgen geht es mir um nichts Anderes, als um die Beschäftigung mit dem Thema „Fotografie„. Ich möchte euch in die Richtung bewegen, in die ich mich bewege. Euch das Thema näher bringen, das mich die ganze Zeit beschäftigt bzw. bei euch das Interesse für den spannenden Bereich – wie die Fotografie – wecken. Deswegen fangen wir nochmal mit der Frage an: Welche Motive kommen denn immer gut an? Mit „immer“ meine ich dabei vor allem „das ganze Jahr über„, also praktisch „jede Jahreszeit„.

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Es gibt schließlich Motive, die nur im Sommer aufzufinden sind, z.B. bestimmte Blumensorten oder Insekten wie Schmetterlinge. Es gibt auch Motive, denen man nur im Winter begegnet, so z.B. der Schnee, Eiszapfen & Co.. Es gibt aber auch Motive, die sich zwar in jeder Jahreszeit „etwas verändern“, die aber trotzdem das ganze Jahr über gut ankommen und in jeder Jahreszeit eine etwas andere Aussage machen.

Kastanienblatt in Herbststimmung_DSC0801

Es ist nicht schwer zu erraten, welche Motive ich meine. Es reicht, sich die Bilder anzuschauen😉. Wer es aber immer noch nicht erraten hat, dem verrate ich das Geheimnis😉. Es geht mir um die Bäume in jeder Form. Sei es in einem Wald, in einem Garten oder einfach auf einem Feld. Bäume sehen mit oder ohne Blätter gut aus. Bäume zeigen im Winter die winterliche Stimmung, im Frühling das neue vom Winterschlaf erwachte Leben, im Sommer die farbenfrohe Atmosphäre und die Wärme und im Herbst durch den Verlust das nahende Ende des Jahres.

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Auf den ersten Blick scheint alles so einfach zu sein. Man stelt sich vor die Bäume hin und drückt ab. Wie es aber generell (und auch in der Fotografie) auf den zweiten Blick aussieht, gibt es auch in dem oben genannten Bereich viele Gestalltungsmöglichkeiten. Man muss sich auch in dem Fall die Frage stellen: Was möchte ich mit meinem Bild erreichen? Welche Geschichte möchte ich dem Betrachter erzählen? Von den beiden Fragen hängt die Technik und die Bildkomposition, für die wir uns entscheiden, ab.

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Möchte ich einfach die konkrete Jahreszeit – z.B. die herbstliche Stimmung – darstellen, fotografiere ich das einzelne Blatt oder mehrere Bäume. Möchte ich dem Betrachter die Eigenschaften eines konkreten Baumes – wie z.B. der Birke – zeigen, dann stelle ich die Birke in den Vordergrund meiner Aufnahme. Die zweite Frage betrifft, die Wahl des richtigen Objektivs. Welches Objektiv passt zu welcher Aufnahme? In beiden Fällen ist selbstvertsändlich ein Makroobjektiv gut geeignet. Man muss lediglich „nur“ die Entfernung zum fotografierenden Objekt entsprechend anpassen. Bei der Makroaufnahme eines Blattes komme ich sehr nahe ans das Motiv ran. Wenn ich mehrere Birken mit dem Makroobjektiv fotografieren möchte, muss ich ein paar Schritte zurückgehen. Übrigens: Alle meine Bilder in diesem Beitrag wurden mit meinem Makroobjektiv gemacht (Nikon 105mm, 1/2,8mm).

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Entscheidet man sich dafür, die Bäume von oben oder von vorne zu fotografieren, ist ein Weitwinkelobjektiv die bessere Wahl. Es gibt viele Fotografen, die sich das Leben erleichtern möchten und einfach beides in einem haben, also das sogenannte Zoomobjektiv verwenden. So ein Objektiv ist praktisch in allen Situationen gut geeignet. Man hat dadurch den Vorteil, dass man nicht viel Gewicht mit sich schleppen muss. So ein Objektiv wiegt ja ein paar Kilo😉. Der Nachteil ist aber, dass u.a. die Schärfentiefe unterschiedlich ausfällt. Bei einem Makroobjektiv ist die Lichtstärke viel besser als bei einem Zoomobjektiv. Es ist aber jedem selbst überlassen, für welches Objektiv er sich entscheidet. Man muss sich einfach nur die Frage stellen, worauf man sich konzentrieren möchte bzw. was einem wichtiger ist, das Gewicht oder die Schärfentiefe? Wie sieht es eigentlich mit euch aus?

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Praktische Tipps: Da ich mich letzte Zeit viel mit Texturen beschäftige, möchte ich euch ein paar Tipps geben. Habt ihr gewusst, dass man Texturen auch kostenlos im Web erwerben kann? Selbstverständlich ist es am einfachsten, die selbst zu fotografieren, z.B. die Wand von einem Gebäude oder den Boden usw. Wer sich aber die Arbeit erleichtern und auch auf Lichttexturen zurückgreifen möchte, der ist auf DeviantArt oder auf Textures gut aufgehoben. Viel Spaß dabei! Eure bilere