Auf der Suche nach schönen Gesichtern


Fotoshooting in Wien

Heute habe ich mich den ganzen Tag auf die Fotowanderung durch Wien gefreut, es war mir aber nicht klar, dass wir ein richtiges Modell zum Fotografieren bekommen! Das war ein schönes Erlebnis für mich, weil ich zum ersten Mal ein Portrait draußen gemacht habe und ich meine damit ein professionelles Foto! Schnappschüsse gehören nicht dazu! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, deswegen muss ich mich jetzt auf die Suche nach den Freiwilligen begeben, die sich von mir abblitzen lassen. Zu dem Zweck habe ich mir gerade ein Aufsteckblitz, Nikon SB910 gekauft, weil der Kursleiter uns einige Tricks mit so einem Aufsteckblitz gezeigt hat. Bis jetzt hatte ich eigentlich nur den Makroblitz, wer weiß, vielleicht komme ich auf den Geschmack, Menschen zu fotografieren? Irgendwelche Freiwillige??? :-)))))

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2 Gedanken zu “Auf der Suche nach schönen Gesichtern

  1. Was mir aufgefallen ist, es werden sehr wenig Kommentare zu Portraits von Menschen abgegeben, warum? Ist es leichter ein Nahaufnahme, wie z.B. eine unscharfe Tulpe zu kommentieren, oder das Abbild einer Kirche? Wieso exestiert bei Bildern von Menschen eine Zurückhaltung? Fehlt die Erfahrung bei den Kommentierern? Ist doch eigentlich immer das Gleiche: Licht, Bildgestaltung, Präsentation. Dabei ist es doch zunächst völlig egal WAS auf dem Bild ist. Es sollte doch jeder in der Lage sein zu erkennen ob ihm/ihr das Bild zusagt oder nicht. Zumindest denjenigen die sich mit Fotografie befassen. Ich finde es schade, dass gerade bei diesem Thema bei Bloggern scheinbar eine Art „Ablehnung“ zu finden ist. Und dabei ist es für mich das schönste Thema…:-)
    Und das macht es gerade bei diesen Bildern sehr schwer, die richtigen Worte zu finden.
    Du hast das erste Mal mit einem „richtigen“ Modell fotografiert… zwar wohl nicht professionell, sondern eher unter professioneller Anleitung, wenn denn der Kursleiter ein Profi war. Da gibt es einige Unterschiede… Und die sind oftmals dehr entscheidend für die Endergebnisse der Kursteilnehmer. Kommen wir also mal zur Betrachtung Deiner Ergebnisse: Was prägnant ist und sofort auffällt ist die Positionierung des Motivs in der Bildmitte. Bei allen drei Bildern ist das so. Wobei das Hochformat noch am gefälligsten ist, was diese Art der Bildgestaltung betrifft. Das Modell wirkt ausdruckslos. Der Blick geht irgendwo hin, aber nicht in mein Herz… Was leider auch immer wieder vorkommt: Dem Hintergrund wird viel zu wenig Aufmerksamkeit beigemessen. (Wird ja doch unscharf) Stimmt! Aber WIE er in Unschärfe gebracht wird und vor allen Dingen WAS, dass ist nicht egal. Auch der Betrachtungswinkel ist von Bedeutung. Fotografiere ich leicht von oben, auf gleicher Höhe oder leicht von unten in Höhe der Augen. All diese Dinge muss ein professioneller Kursleiter wissen, und sie Dir auch vermittelt haben.
    Blitz ist so eine Sache… Ich fotografiere am liebsten draußen ohne. Und wenn die Sonne scheint direkt ins Gegenlicht… Faszinierend! Aber am liebsten bei leicht bedecktem Himmel – keine Schlagschatten! 🙂 Des weiteren sind mir die Bilder zu hell, insbesondere im Gesicht. Was mir noch auffiel: Wenn ich die Originalgröße betrachte tritt doch ein höheres Rauschen auf. Hohe ISO und Blitz? Warum? Man will doch eine knackige Schärfe auf dem Punkt (Insbesondere bietet sich dabei ein „lichtstarkes“ 50mm Objektiv bei Blende 2.0 sehr gut an), und vor allen Dingen bei Portraits insbesondere eine Brillanz erreichen, die dem Modell schmeichelt. Dann fielen mir noch Farbfehler aufgrund des Objektivs auf. Magentafarbene Säume an einigen Kanten, die mit einem Bildbearbeitungsprogramm effektiv beseitigt werden können. Es gibt so vieles, auf das man achten sollte, wenn man Menschen fotografiert – am wichtigsten erscheint mir die Nähe. Hier ist die Distanz, aufgrund der Tatsache, dass man das Modell ja nicht einmal „kennt“ gegeben.

    Das alles nur als Information, nicht als Besserwisser… und wenn diese Gegebenheit auf Deiner Fotowanderung durch Wien rein zufällig war, dass diese Bilder eben nur „nebenbei“ entstanden sind, Du keine weiteren Ambitionen in dieser Richtung tätigen möchtest – ja dann – vergiss einfach was ich geschrieben habe.
    Du hast mich mit Deinem Text zu den Bildern förmlich dazu „gezwungen“.. 🙂

    Liebe Grüße aus dem Candy Shop

    Gefällt 1 Person

    1. Vielen Dank für deine ausführlichen Worte. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich keine Gelegenheit habe, Menschen zu fotografieren und an ihnen meine Kenntnisse zu verbessern. Portrait als Art der Fotografie finde ich sehr spannend und auch sehr anspruchsvoll. Ich kenne mich in dem Bereich aber wirklich noch viel zu wenig aus. Ich hoffe, eines Tages werde ich die Fehler, die du heute gesehen hast, auch selber sehen :-). Schönes Wochenende!

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