Makrofotografie zwischen Frühling und Sommer


Halm_DSC8131Wenn man sich dafür entscheidet, anspruchsvolle Fotografie zu betreiben, versucht man dem Betrachter durch eigene Bilder die Welt auf eigene Art und Weise darzustellen. Meistens ist das eine faszinierende Ansicht, zumindest für uns selber, die man normalerweise mit bloßem Auge nicht zu sehen bekommt.

Dabei hat jeder Fotograf seinen eigenen Geschmack, seine eigene Richtung, in die er sich hin bewegt und wonach man seine Fotos immer erkennen kann. Es ist schön, wenn jemand zu dir sagt, „Ich habe deine Fotos sofort erkannt“, weil man damit zu bedeuten gibt, dass man eine eigene Richtung einschlägt und sich treu bleibt. Man entwickelt seine eigene Marke und präsentiert sie immer dem Betrachter, um ihm zu sagen: „So sehe ich die Welt“. Ich werde ein bisschen philosophisch, aber habt ihr euch eigentlich schon man Gedanken darüber gemacht, warum euch genau dieses und nicht das andere Foto gefällt? Das hat mit Sicherheit mit unserer Einstellung zur Welt, mit unserem Geschmack, aber auch mit unserer Laune, unserer Betrachtungsweise in dem bestimmten Moment viel zu tu, oder?

Ich möchte meinen heutigen Beitrag mit den Worten beenden, um euch Zeit zum Überlegen zu geben, wie ihr die Sache seht, ob ihr auch dergleichen Meinung seid wie ich?

Unten einige Makroaufnahmen, die ich heute gemacht habe. Das Wetter war endlich ein bisschen besser als die letzten Tage. Ich habe versucht, die Weizenhalme unterschiedlich darzustellen und somit sagen, dass man mit nur einem Motiv so viele unterschiedliche Aussagen treffen kann. Jedes Bild steht für sich und sagt was anderes aus. Alle Fotos wurden mit meinem Makroobjektiv 105mm gemacht.

Mehr zu Makroaufnahmen findet ihr hier: https://bilerefotoworld.com/category/makro/.

 

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36 Gedanken zu “Makrofotografie zwischen Frühling und Sommer

  1. Da ich Mohnblumen und ihre knallrote Blütenfarbe so liebe, ist natürlich das Foto mit der Mohnblüte mein Favorit bei den dreien 🙂 Was deine Fragen angeht. Einerseits ist so ein Wiedererkennungsfaktor natürlich hilfreich, um sich im riesigen Meer der Fotografen etwas abzuheben. Andererseits sehe ich dabei auch immer die Gefahr, dass man nichts neues mehr ausprobiert, sondern, weil es eben erfolgreich war, immer nur den einen Stil veröffentlicht.

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  2. Schöne stimmungsvolle Bilder! Und Deine philosophischen Gedanken teile ich voll und ganz. Es gibt für mich aber auch einige ganz wenige Bilder, an denen ich mich einfach nicht sattsehen kann. Sie haben eine ganz bestimmte Bedeutung, stehen für ein ganz bestimmtes Gefühl, eine Lebenseinstellung oder für eine Lebenszeit. So gibt es ein Bild von Sabine Weiss in Schwarzweiß, das mich seit über 25 Jahren in jeder Wohnung begleitet hat. Ich liebe es…
    LG Simone

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    1. Liebe Simone, vielen Dank für deine Meinung und Bestätigung meiner Gedanken. Ich würde liebend gerne wissen, welches Bild dich seit 25 Jahren begleitet :-). Das ist eine ziemlich lange Zeit. Sehr schön. LG Kati

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      1. Sorry Kati, hatte die Benachrichtigungsfunktion vergessen. Das Bild von Sabine Weiss heißt Paris 1953 und zeigt einen Mann, der auf einer asphaltierten Straße läuft. Einfach googeln. Dem Betrachter bleibt es überlassen zu entscheiden, ob er ins Licht hineinläuft oder aber in die Dunkelheit. In Verbindung mit dem Schwarzweiß hat das Bild für mich viel symbolische Bedeutung und ist zugleich Lebensrealität. Ein Grenzgänger… Ein schönes WE wünsch ich Dir. Ich hoffe, bei Dir ist es nicht so stark windig. Ist wie April. 😦

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    2. Kein Problem liebe Simone. Bei uns ist das Wetter sehr komisch. In der Früh ist sehr kalt, am Nachmittag wieder sehr heiß. Windig ist es leider auch….Ich hoffe, es kommt noch der Sommer. Lg

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  3. Man findet halt im Laufe der Jahre so nach und nach seinen ganz persönlichen und unverkennbaren Stil. 😉 Das geschieht aber nur dann, wenn man sich und sein „Können“ beständig hinterfragt, und sich nicht scheut, dazu zu lernen und stets offen für die Erfahrungen und Tipps anderer zu sein. 😉 Und man darf nicht allzu hungrig nach Anerkennung sein. Als ich meine ersten Schritte im WWW tat, hatte ich große Schwierigkeiten damit, ich konnte nicht nachvollziehen, warum so manche „schlecht gemachte“, überhaupt nicht originelle und nicht im geringsten bearbeiteten Schnappschüsse weitaus mehr Kommentare und „Likes“ einfuhren als meine Aufnahmen – ganz ehrlich, manchmal nervt mich das heutzutage auch noch… 😉

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    1. Liebe freiedenkerin, da haben wir was gemeinsam :-). Ich kann es oft auch gar nicht nachvollziehen, wieso manche Fotos geliked werden. Eins ist mir aber auf jeden Fall aufgefallen. Wenn mir jemand ein Foto macht und es online, z.B. auf fb stellt, dann ist es egal, wie gut oder sage ich besser, wie schlecht die Qualität des Fotos ist. Es wird einfach geliked, weil ich sehr selten Fotos von mir online stelle. Ich denke, viele Menschen besonders in den Social Medien haben kein Gefühl für „gute“ Fotos, deswegen liken sie einfach aus Freundlichkeit.
      Ich denke mir auch, dass es viel besser ist, weniger „gute“ likes zu bekommen, d.h. likes von Menschen, die Ahnung von der Fotografie haben, als mehr likes von denen zu bekommen, die eigentlich deine Mühe und Arbeit gar nicht einschätzen können.

      Schönen Abend noch! bilere

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    2. Liebe Freidenkerin,
      da musst Du einfach drüberstehen und ganz stur Deinen (Freidenker)weg verfolgen. Das ist leider das Negative an Social Media. Ich halte mich da lieber an FotografInnen, die ich als Vorbild empfinde und kaufe mir ihre Bücher und folge Blogs mit Substanz :-). Da lerne ich mehr. Oder bei rennomierten Wettbewerben mitmachen. Ist auch gut für die Selbsteinschätzung. Es gibt für mich einen schönen Spruch von Groucho Marx, der auch hier passend ist: „Ich mag keinem Club angehören, der mich als Mitglied aufnimmt.“ Ich like jedenfalls nur das, was mir gefällt und erwarte null, dass jeder meine Fotos und Beiträge gut finde. Das wäre für mich unglaubwürdig. Noch viel Spaß bei der Fotografie!
      LG Simone

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  4. Die Makro-Fotografie ist eine Welt zu erforschen, weil sie in der Lage Details, die das menschliche Auge nicht sieht, zu offenbaren sind.
    Die folgenden Bilder sind atemberaubend. Ich schaue dich mit Bewunderung und Glückwünsche.
    Glückliche Abend
    Gruß

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  5. Junge Frau, ich sach mal das ist hohe Kunst die du uns präsentierst. Diese Woche erreichte mich mein Weitwinkelobjektiv mit MAKRO von Sigma – passend für die Pentax. Ich bin einfach nur begeistert. Hätte ich allerdings nicht deinen Blog entdeckt, wäre das mit mir und der Makrofotografie im Sande verlaufen. Hast du gewußt: Makro-Fotografie macht süchtig. Zumindest geht es mir so!!!
    Beim nächsten Eintrag werde ich auch ein paar Makrobilder reinstellen. Bisher habe ich nur Fotos mit der Panasonic eingestellt.
    Ich wünsche dir eine gute Woche.

    Salut
    Helmut
    der wieder ein neues Buch von Ernst Haas entdeckte und es auch gleich bestellt hat.

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    1. Lieber Helmut, ich glaube die Fotografie generell macht süchtig, obwohl ich dir auch Recht geben muss….der Makrobereich ist schon was Besonderes :-). Ich freue mich sehr, dass ich dazu beitragen konnte, dich von Makrofotografie zu begeistern! Ich bin schon sehr auf deine Fotos gespannt. Das mit Ernst Haas wundert mich übrigens gar nicht. Seine Fotos sind wirklich was Besonderes. LG & dir auch noch einen schönen Tag! Kati

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