Brauchen wir noch echte Fotografen?


Diese Frage stelle ich mir seit einiger Zeit. Die Notwendigkeit, fotografische Ausbildung zu machen, wurde vor einiger Zeit abgeschafft. Brauche ich dann überhaupt eine Ausbildung, um professionell als Fotograf zu arbeiten? Mit „echt“ meine ich dabei einen „Fotografen“, der in dem Bereich ausgebildet ist. Praktisch jeder, der halbwegs eine Kamera bedienen kann, nennt sich ein Fotograf. Ist es nicht so? Dasselbe gilt doch auch in anderen Bereichen. Es gibt Grafiker, die keine Ausbildung haben, trotzdem gute Grafiken erstellen. Es gibt Social Media Mitarbeiter, die zwar was anderes studiert haben, aber trotzdem in dem Bereich tätig sind. Schließlich gibt es eine Menge Marketing Mitarbeiter, die nie davon geträumt haben, irgendwann in dem Bereich tätig zu sein und trotzdem die Aufgabe mit bravour leisten.

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Was hat das eurer Meinung nach eigentlich zu bedeuten? Heißt das, die Ausbildung ist gar nicht mehr notwendig?  Gilt die altbekannte Regel „Ohne Ausbildung läuft gar nix“ heutzutage nicht mehr? Reicht es aus, wenn man ein paar Workshops macht bzw. wenn man ein gutes Auge für gute Motive hat? Man kann sich doch alles selbst beibringen, wenn man genug Ausdauer hat, oder nicht? Die Antwort auf die Fragen lautet natürlich JA. Man sollte dabei aber eins im Auge behalten. Die Ausbildung ist natürlich nicht alles, das stimmt schon. Schließlich bringt mir so eine Ausbildung nichts, wenn ich nicht kreativ genug bin und kein Auge für gute Motive habe. Wenn ich das alles aber schon mal im „Blut“ habe, ist so eine Ausbildung sicher sehr hilfreich. Schließlich kann man durch so eine Ausbildung noch mehr Erfahrung sammeln. Man ist einfach gezwungen, mehr Zeit der Fotografie zu widmen, als man es sonst tun würde. Seht ihr das auch so?

 

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Der eine oder andere von euch fragt sich sicher, warum ich dieses Thema überhaupt anspreche? Die Antwort ist ganz einfach: Nach langem hin und her habe ich mich persönlich dafür entschieden, eine Ausbildung zum Fotografen zu machen :). Nicht wegen dem Titel, nein. Ich möchte es einfach machen, um noch mehr in dem Bereich zu lernen, um meine Grenzen auszutesten und mich voll und ganz der Fotografie zu widmen. Es ist mir egal, ob ich irgendwann als richtige Fotografin arbeiten werde. Das spielt gar keine Rolle für mich. Wieso soll ich nicht etwas tun, was mir sehr viel Spaß macht? Das Leben ist zu kurz, um nicht das zu tun, was einem richtig viel Spaß bereitet, oder? Deswegen habe ich mich für die LIK Akademie in Wien entschieden. Es gibt viele Anbieter alleine in Wien, die in dem Bereich tätig sind. Viele Faktoren, vor allem Zeit und Geld, haben aber dazu geführt, dass gerade die Akademie die Richtige für mich ist.

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Entscheidend war vor allem die Tatsache, dass ich die Ausbildung zum „Digitalen Fotografen“ auch berufsbegleitend machen kann. Ich darf mich zwei Semester lang dem Thema widmen. Juhuuu! Danach kann ich noch ein Jahr dazu legen und meine Ausbildung im Bereich „Digitale Bildbearbeitung“ noch weiter vertiefen. Man sehen, wie das erste Jahr abläuft ;). Insgesamt würde alles in allem zwei Jahre dauert. Es wird sicher eine sehr spannende Zeit sein. Ich freue mich auf jeden Fall schon riesig drauf.

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Dass ich Fotografie liebe, ist mittlerweile vielen von euch klar. Ich habe es aber bisher einfach „nur“ in meiner Freizeit ausgeübt. Ungezwungen, einfach wenn ich Lust darauf hatte, nicht regelmäßig. Das möchte ich auf jeden Fall ändern. Wenn ich die Ausbildung mache, werde ich die meiste Zeit damit verbinden, mich nach neuen Motiven begeben, viele meine Gedanken dem Thema widmen. Ich werde mir einfach noch viel mehr Gedanken über neue Themen als jetzt machen müssen und ich werde die Gelegenheit haben, mit anderen angehenden Fotografen darüber zu diskutieren. Das sind doch genug Argumente, um die Ausbildung zu machen, findet ihr nicht?

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Es geht zwar erst im Februar los, aber nach der Anmeldung bei der Akademie letzte Woche habe ich schon mal die erste Aufgabe bekommen. Das Thema lautet „Kontraste“, was ich unter dem Begriff verstehe, wie ich es auf einem Bild darstellen würde.  Ich habe natürlich schon einige Ideen, wie ich die Kontraste auf einem Bild darstellen könnte, da ich aber noch etwas Zeit habe, werde ich mir noch mehr Gedanken darüber machen. Ich sollte 3-5 Bilder zu dem Thema vorbereiten, die sollen selbstverständlich gut überlegt sein. Der rote Faden soll alle diese Bilder miteinander verbinden, zumindest ist es mein Ziel.

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Persönlich verbinde ich mit Kontrasten nicht nur Farben schwarz-weiß versus bunt oder schwarz versus weiß, sondern auch Motive zum Thema alt-jung, arm-reich usw. Viele Ideen habe ich noch nicht, aber ich habe – wie gesagt – noch Zeit. Da ich aber viele treue Leser meines Blogs habe, wollte ich euch fragen, was ihr euch unter dem Begriff vorstellt? Für jede Idee wäre ich sehr dankbar! Ich möchte auf jeden Fall einen guten Eindruck in der Akademie machen und mir etwas wirklich Gutes überlegen :). Bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen und sonnigen Sonntag! Eure bilere

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39 Gedanken zu “Brauchen wir noch echte Fotografen?

  1. Ich hab mal einen interessanten Artikel über das Fotografendasein gelesen, es ist harte Kost, gerade Aufwand zu Ergebnis, sprich: Einkommen. Evtl. muss man eben davon leben können. So falsch ist das mit Ausbildung und Zeugnissen gar nicht, eine fundierte Ausbildung benötigt Zeit, nicht jedes Thema ist gleich interessant, man muss sich uU. auch mal in ungeliebte Themen einarbeiten. Da mittlerweile jede/r selbst mit dem Telefon knipst, meint auch jeder, dies zu können, und leider begegnen zumindest mir ab und an extrem schlechte Fotografen, die sich aber dank guter Selbstvermarktung behaupten können. Und viele potentielle Kunden sehen ‚den‘ Unterschied eben nicht. Sicher gibt es in fast allen Berufen auch Menschen ohne nennenswerte Ausbildung. Dann aber gut und erfolgreich zu sein, halte ich für eine Ausnahme. Es bleibt interessant, viel Spaß bei deinem Vorhaben!

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    1. Das stimmt. In der heutigen Welt hängt einfach viel vom Glück und guten Kontakten ab. Die Ausbildung ist in vielen Bereichen nicht (mehr) die oberste Priorität. Ich mache die Ausbildung aber nicht mit der Absicht, eine erfolgreiche Fotografin zu werden, sondern nur aus Interesse. Ich möchte meine Kenntnisse vertiefen und kann mir im Moment nicht vorstellen, dass es Bereiche geben soll, die mir keinen Spaß machen – die gibt es aber sicher ;). Danke für deine ausführliche Meinung zu dem Thema. Ich werde euch auf dem Laufenden halten. Lg bilere

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      1. wohl wahr 🙂
        In der Kunst allgemein braucht es wohl eher jemanden, der einen fördern möchte und – wie immer, eine Portion Glück, im richtigen Moment, am richtigen Ort zu sein 😉 Liebe Grüße und dir ebenfalls einen angenehmen Start in die Woche 🙂 Annette

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  2. Hallo Bilere!
    So lange sind wir ja noch nicht „virtuell“ befreundet aber trotzdem möchte ich meinen Senf 😉 dazugeben. Ich würde Dir (wenn Du die Möglichkeiten und auch die Freiheiten hast) zu einer Ausbildung raten. Deine Bilder gefallen mir persönlich sehr gut. Ich habe zum Glück meine Linie auch verfolgen können und es nie bereut. Klar, heute sag ich: Ach hättest so oder das einfach weiter gemacht. Zurückblicken ist halt einfach und man ist schlauer. Ich war bei der Eisenbahn im Fahrdienst und mich interessieren immer die Flugzeuge. Also hab ich bei der Armee meinen Flugzeug / – Triebwerkstechniker gemacht. Danach wieder zur Bahn und ein Informatikstudium begonnen. Mittlerweile bin ich Programmierer und selbstständig. In meinen mittlerweile 8 Jahren Selbstständigkeit hab ich schon mal überlegt dass bei der Bahn alles vielleicht einfacher gewesen wäre.

    Aber, ich mach meine Linie und ich habe keine einzige Entscheidung bereut. Und über das Hobby Fotografie kann ich als Spotter die Flugzeuge und die Eisenbahn weiter leben.

    Zu meiner Tochter sag ich immer: Wer nichts tut, macht auch keine Fehler. Und schau ich mir deine Bilder an wärest Du mit Fotografenausbildung bestimmt noch besser wenn das eigentlich geht. Was ist schön oder besser? Es kommt auf das wo, wie wann und wem gefällts an. Und, ….. der Fotograf muss sich bei dem Auftrag oder der Arbeit wohlfühlen.

    Bist Du überzeugt, dann mach es!

    War alles schon wieder zu viel hier. Ich hoffe, dass ich meine Gedanken richtig rüberbringen konnte.

    Gruß Uwe

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    1. Lieber Uwe, vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und vor allem für deine guten Ratschläge. Die Ausbildung mache ich auf jeden Fall. Fotografie macht mir einfach sehr viel Spaß. Übrigens, ich habe auch zwei Jahre für die DB gearbeitet. Das war eine schöne Zeit. Ich wünsche dir noch einen schönen Abend und freue mich sehr über deine nächsten Kommentare. 🙂 lg bilere

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  3. Liebe Kati, es gibt nur einen richtigen Weg für Dich und das ist der, Deinem Herzen, Deiner Liebe und Deiner Leidenschaft zu folgen. Damit stellt sich der Erfolg von selbst ein. Denn man spürt, ob jemand das wirklich lebt, was er liebt. Deshalb lese ich auch so gerne Deine Beiträge und genieße Deine Fotografien. Meine Lebenszeit ist kostbar, daher selektiere ich sehr genau, wem ich folge und wem nicht. 😉
    Du wirst Dich mit dem Studium zu 100% weiterentwickeln und Du kannst super stolz auf Dich sein, dass Du diesen Schritt gegangen bist! Er ist für Dich allein und wird Dich bereichern, unabhängig von jeglichem Abschluss!
    Für mich sind Abschlüsse weniger wichtig, doch sie sind in D und wohl auch in AU sehr wichtig. Und klar, wenn ich die Vita von zwei gleich guten FotografInnen lese, dann bin ich ehrlich: Der, die mit Ausbildung nehme ich zunächst ernster, weil ich weiß, dass das (bild)technische Know How vorhanden ist.
    Am liebsten würde ich mich gleich mit einschreiben. 🙂 Fotografie ist so eine schöne Bereicherung und ich freue mich darauf, Dein Wachstum mit zu erleben!
    So, „Roman“ beeindet! 😉 Echt, ich freu mich wirklich für Dich! LG Simone

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    1. Liebe Simone, vielen vielen Dank! Das freut mich sehr, dass du meinem Blog folgst. Du hast Recht, so ein Schritt kann nur eine Bereicherung sein. Du könntest dich auch einschreiben lassen. Das Studium ist berufsbegleitend. Ich danke dir für dein Kommentar. Ganz liebe Grüße bilere

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  4. Hallo Bilere,
    ok so, Ausbildung kann nie schaden…das wichtigste : die Zeit mit Gleichgesinnten sich austauschen und Ideen zu entwickeln…die hast du danach nie wieder (habe 4 Jahre an der FH Dortmund studiert…die Technik muss man sich selbst beibringen aber das Sehen lernen und Bilder zu vergleichen…das war klasse)…danach gilt : niemand braucht heutzutage noch einen Fotografen…es sei denn du findest einen besonderen Zugang-Blick auf das Thema was dich interessiert…und dann eine eigene tolle Mappe mit einigen Beispielbildern….dazu brauchst du wiederum eigentlich keine Ausbildung….daher gibt es soviel Quereinsteiger….und der …Rest…ist dann Türklinken putzen und die Bereitschaft sich selbst zu quälen….
    Erstmal aber wünsche ich dir viel Spass und Erfolg…beim Fragen gerne mailen !
    LG, Jürgen

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  5. Liebe bilere, ich kann Deine Entscheidung sehr gut verstehen und gratuliere Dir dazu! Du hast schon ohne Ausbildung alles was man braucht für wunderschöne Fotos, es kann Dich nur weiter voran bringen, Dich in eine Ausbildung zu begeben. Außerdem macht es einfach großen Spaß, sich tatsächlich mal ganz vertiefen zu dürfen in das, was einem solche Freude bringt!! Genieße es!!! Das ist genau richtig!! Liebe Grüße, Wanja

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    1. Liebe Wanja, vielen Dank. Das sehe ich genauso. Ich kann nur etwas dazu gewinnen, wenn ich die Ausbildung mache. Wer weiß, was die Zukunft noch alles mit sich bringt. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr drauf. Ich wünsche dir einen wunderschönen Abend! lg bilere

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  6. It is a good thing that you have enrolled. You will be given tasks and challenges to push your photographic vision. I look forward to seeing your progress.

    I don’t think one needs to take instruction in order to be a good photographer. I see that you already are one. What one needs most is the right tools and motivation. The tools allow one to act upon ideas and desires to express oneself. The right tools don’t get in the way. They make it easier to realize the visions in the head and heart.

    It is the same with other pursuits. We all know great cooks, teachers, musicians, etc, who never had any formal training. What they had was desire and opportunity to fulfill dreams. You have that, plus the training that is coming. Good for you.

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    1. Dear Jim, thank you for your words. It’s true, instruction is not enough to be a good photographer. You have to be creative, have own ideas and to known how to present own ideas. I’m very excited about my decision and I’m looking forward to the study. I will write about it in my blog. Thanks a lot! Have a nice evening. bilere

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  7. Das Handwerk an sich kann man wohl in einer Ausbildung lernen. Aber das Gespür, den Sinn für die Ästhetik usw. die kann man wohl nicht lernen. Das kann man sich maximal anarbeiten, aber der Grundstock muss wohl schon vorhanden (angeboren?) sein.
    Ja, in Deutschland wird sehr auf Abschlüsse geschaut. Aber letztlich kommt es doch darauf an, ob man die Fotos verkauft bekommt. Und da zählen wohl neben dem Können auch Durchsetzungsfähigkeit, Selbstvermarktungsfähigkeiten etc. und natürlich auch Beziehungen.
    Wenn man etwas richtig sehr, sehr, sehr will und sich dahinter klemmt, dann wird das auch was werden. Die Wege dahin können vielfältig sein.

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    1. Das stimmt. Ich sehe es genauso. In Österreich wird generell auch auf Abschlüsse geschaut, trotzdem habe ich den Eindruck, dass es viele „Fotografen“ gibt, die keine richtige Ausbildung in dem Bereich haben. Trotzdem sind sie natürlich gut, keine Frage. Bis vor kurzem konnte man aber den Beruf ohne die Ausbildung gar nicht ausüben. Das hat sich geändert. Wie auch immer, ich freue mich drauf, Neues zu lernen und mich noch mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen. Du hast auch Recht, wenn man etwas sehr viel und dahinter ist, dann klappt es auch. Mal sehen. Schönen Abend! bilere

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  8. Ich finde deinen Entschluß sehr gut und richtig. Vor fast 25 Jahren hatte ich auch die feste Absicht, das fotografische Handwerk zu erlernen, und den Beruf zu wechseln, war damals aber leider, leider alles andere als selbstbewusst und optimistisch, und hatte deshalb gekniffen – leider, leider, leider…
    Ich glaube allerdings auch, dass man hier in Europa, vor allem in Deutschland, viel zu viel Gewicht auf Zeugnisse und Zertifikate legt. Eine Bekannte aus den USA sagte vor langen Jahren mal zu mir: „Es ist egal, wie gut man einen Job macht, wie gebildet, wie ambitioniert man ist, und wie viel Erfahrung man hat – bewirbt man sich bei euch ohne eine dicke Mappe von Beurteilungen und Zeugnissen, wird man in der Regel abgelehnt, denn man hat ja ’nicht gelernt‘.“ Ich finde, so unrecht hat sie nicht. 😉
    Mithilfe einer fotografischen Ausbildung wirst du dein wunderbares und beeindruckendes Talent mit Sicherheit noch mehr bündeln und verstärken können. Ich wünsche dir jetzt schon eine wunderbare Zeit, und viel Freude. ❤

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    1. Vielen Dank für die ermutigenden Worte. Das freut mich, dass es doch Jobs gibt, wo man auf Zeugnisse schaut. Ich hatte auf jeden Fall den Eindruck, dass sich bei mir keiner so richtig dafür interessiert, was ich studiert habe. Na ja, ich mache es aber auch nicht wegen den Zeugnissen, sondern weil ich viel Freude daran habe. Was dich betrifft, es ist nie zu spät dafür, du bist noch jung. Ich kannte mal einen älteren Mann, der 80 war und Sprachen studiert hat, Er hatte einfach Spaß daran, musste keinem mehr was beweisen. Ich denke, solche Studenten sind auch die Fleißigsten, weil sie das nur für sich machen. Schönen Sonntag noch! lg bilere

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  9. hutschi

    Und Du hast viele Möglichkeiten. Eine davon ist „technische Redaktion“. (Ich selbst bin technischer Redakteur, aber in der Software-Entwicklung, da brauchte man keine Fotografen.)

    Hochzeitsbilder bekommen Fotografen meist besser hin.

    Für Kunstfotografie und Ideen ist auch eine Ausbildung gut. Man darf sie sich nur nicht austreiben lassen.

    Kamera gerade halten – halte ich für ein altes Vorurteil. Man muss die Kamera so halten, wie es Motiv und Ziel erfordern.

    Am Montag ergibt sich ein schönes „Kontraste-Bild“ – Vollmond mit Mond in Erdnähe.

    Aber ich würde Kontraste wie alt – neu, arm – reich, belebt – unbelebt, Technik – Natur, gerade – krumm, hell – dunkel und viele andere mit in Erwägung ziehen.

    Beachten kann man: Kontraste in einem Bild, Kontraste in einer Bildserie.

    Viele Grüße und Erfolg beim Studium
    Bernd

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    1. Ich habe mal als Redakteur gearbeitet, aber in einer Zeitschrift. Du hast aber vollkommen Recht. Es eröffnen sich dann eventuell neue Möglichkeiten. Ich würde auch gerne Hochzeitsfotografie betreiben, es ist aber nicht so einfach, die Kunden zu finden. Das Angebot ist einfach viel zu groß und die Nachfrage zu klein. Mal sehen, wie es in einem Jahr aussieht, wenn ich mich mehr mit dem Thema auseinandergesetzt habe. Das mit den Kontrasten werde ich auch tun! Danke für deine Tipps! lg bilere

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  10. Es ist noch KEIN MeisterIN vom Himmel gefallen, deshalb plädiere ich auch für eine Ausbildung. Auch wenn sie längst nicht mehr ein Schwergewicht hat. Schaden kann sie nicht. Ich persönlich sehe mich nicht als Fotograf, ich kann zwar eine Kamera halbwegs halten das wars aber auch schon.
    Ich wünsche dir viel Freude bei deiner Ausbildung. Eine Bitte an dich: ich weiss wie viel Arbeit das machen wird, aber lass uns durch deinen Blog teilhaben an deinem Werdegang.
    Salut
    Helmut

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    1. Lieber Helmut, das stimmt. Der Spruch ist gut. Ich werde es auf jeden Fall tun und euch von meinen Fortschritten berichten. Ich sehe mich auch nicht als Fotografin, sondern als Hobbyfotografin. Du machst auch nichts Anderes als ich: Schöne Motive auf dem Bild festhalten und sie mit deinen Lesern teilen. Das ist auch das Wichtigste! Schönen Tag noch! lg bilere

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  11. babsi

    Liebe bilere, das freut mich sehr, dass du dich dafür entschieden hast, die Ausbildung zu machen. Deine Bilder sehen schon sehr professionell aus, aber wie du selber schreibst, man soll im Leben das tun, was einem Spaß macht. Ich bin schon sehr gespannt auf deine Berichte, Deine Bilder sehen übrigens wie immer wunderschön aus. Ich frage mich, wie du das vorletzte und letzte Bild gemacht hast. Dir auch einen schönen Sonntag!

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