Wie sichere ich meine Bilder?


Jeder von uns kennt sicher das Problem: Man fotografiert mit einer DSLR im Raw-Format und hat sehr schnell die SD-Karte voll. Auch wenn die Kameras zwei SD-Karten enthalten und auch wenn die Karten immer mehr Speicherplatz anbieten, werden die auch nach einiger Zeit voll sein. Was macht man in dem Fall, wenn man die Bilder nicht löschen, aber trotzdem auch nicht auf dem Computer speichern möchte?

Justyna mit Koffer_DSC0453

Ich habe bisher immer externe Festplatten dafür verwendet, um alle Raw-Bilder dort rüberzuspielen und die Karten dann wieder freizubekommen. Das ist sicher eine gute und sichere Methode, für den Fall, falls der Computer mal den Geist aufgibt. Das Problem dabei ist aber, dass man die Festplatte nicht immer dabei hat und falls man irgendwelche Bilder gerne zeigen möchte, ist es ziemlich unpraktisch.

Wir leben aber ja in modernen Zeiten, in denen man auch in der Cloud was abspeichern kann. Es ist so gesehen eine virtuelle Festplatte, die einige Vorteile mit sich bringt: Erstens man hat eben überall Zugriff auf die Bilder. Zweitens sind sie gut aufgehoben und können nicht verloren gehen, falls eben der Computer unerwartet den Geist aufgibt.

Petra auf dem Stuhl_DSC0634

Da es sich um einen virtuellen Platz handelt, könnte man aber Bedenken bezüglich der Sicherheit haben. Theoretisch könnte jemand externer auf unsere Bilder zugreifen, oder nicht? Auch die Geschwindigkeit solcher Cloud-Speicher ist nicht immer so gut, wie man sich wünscht. Schließlich ist man in dem Fall auf die Schnelligkeit des Internets angewiesen und der spinnt oft genug ;). Was aber viel größeres Problem – zumindest aus meiner Sicht – ist, ist die Tatsache, dass Cloud-Anbieter selten Raw-Dateien unterstützen. Das heißt wiederum, dass man die Bilder entweder zuerst bearbeiten oder sie gleich ins JPG formatieren muss, was wenig Sinn macht. Das ist auch ein Merkmal, auf den ich auf jeden Fall achten würde, bevor ich mir einen Cloud-Speicher besorge.

Gülistan_DSC6561.JPG

Welche Anbieter gibt es aber überhaupt auf dem Markt, die für uns Fotografen in Frage kommen? Auf jeden Fall der sehr gut bekannte Dropbox bietet sich in dem Fall an. Für Apple-Inhaber gibt es eine Apple-iCloud. Für Google-Anhänger bietet sich Google Drive an und für Nikon-Inhaber einfach Nikon Image Space. Auch jedem von uns ist Flickr bekannt. Dort können auch Bilder gelagert werden, sie werden aber gleichzeitig von anderen Nutzern auch angeschaut und gegebenenfalls verwendet (hängt von den eigenen Einstellungen ab). So viel erstmals dazu. Bevor ich die Vor- und Nachteile der Anbieter beschreibe (kommt in nächsten Artikel), würde mich generell interessieren, wo ihr eure Bilder abspeichert und ob ihr schon mal einen dieser Anbieter genutzt habt? Ich freue mich auf eure Rückmeldung & wünsche euch einen schönen Sonntag! Eure bilere

19 Gedanken zu “Wie sichere ich meine Bilder?

  1. Pingback: Cloudspeicher Teil 2 – bilere's Blog – Katarzyna Kuban

  2. Von einer Datensicherung in einer Cloud halte ich überhaupt nichts! Die Datenübertragung ist langsam und in vielen Gegenden überhaupt nicht möglich. Daten sind im Internet genauso sicher als würde ich ich ein freilebendes Löwenrudel besuchen.
    Meine Daten werden auf meinem Rechner jeden zweiten Tag auf drei wechselnde externe Festplatten gesichert. Unterwegs benutze ich Speicherkarten maximal einen Tag, falls sie nicht lesbar sein sollte, fehlt mir ein Tag. Das hatte ich aber in 21 Jahren Digitalfotografie noch nicht. Die einzigen Probleme waren einzelne Fotos mit Fehlern. Bei professionellen Fotoshootings (Hochzeiten, Dokumentationen) nehme ich immer Kameras mit zwei Speicherkarten, und auch da gab es noch keinen Ausfall.
    Um Daten unterwegs zu sichern gibt es „Fototanks“, damit kann man die Speicherkarten direkt auf eine Festplatte sichern.

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  3. Ich habe immer mehrere SD-Karten dabei. Vor dem Archivieren auf externer Festplatte wird ordentlich ausgemistet. Auf Flickr lade ich nur bearbeitete Fotos hoch, die dann öffentlich sind. Google-Drive dient dem Datenaustausch zwischen Smartphone und Laptop. RAW- und sonstige Originaldateien würde ich niemals dauerhaft in irgendeiner Cloud ablegen. Und deine Bilder sind wie immer toll… Gruß, Michael

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  4. Ich speichere meine Fotos ganz klassisch auf externen Festplatten. Da ich kein begnadeter Fotograf und dauernd unterwegs bin, arbeite ich im JPG-Format.
    Einige der Bilder veröffentlichen wir auf unserem Reiseblog, wo sie dann zusätzlich „gesichert“ sind.
    Liebe Grüsse
    Beat

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  5. Ich bin bei Flickr, greife aber selten darauf zurück. Sogenannten Clouds stehe ich immer noch misstrauisch gegenüber, und da ich kein modernes Handy mein Eigen nenne – und ich mir auch aus mehrerlei Gründen niemals ein solches zulegen werde 😉 – macht so etwas auch wenig Sinn. Ich speichere die Bilder ganz klassisch auf Externen Festplatten. Und unbearbeitet zeige die meine Fotos ohnehin so gut wie nie. 😉
    Herzliche Grüße!

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  6. I seldom use raw except for images using high zoom or astrophotos. My storage for raw is local, not in the cloud.

    Most of the rest in jpg format I store on a local hard disk and upload to Google Photos. My upload speeds are not fast. Sometimes I don’t bother uploading if the photos are not ’special‘.

    I hope the model in the white dress and chair did not fall and hurt herself. 🙂

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