Intimität – was ist das?


Was bedeutet „Intimität“ und wie gehe ich damit um, wenn ich ein intimes Foto mit einem Model machen möchte, dem ich zum ersten Mal begegne und seine Privatsphäre nicht unbedingt verletzen möchte? Wie weit darf ich gehen, um ein intimes Foto zu bekommen, damit es aber nicht „billig“, sondern „sinnlich“ aussieht?

Alessa mit goldenem Kranz_DSC8518

Ich bin kein großer Fan von Aktaufnahmen, besonders wenn sie unästhetisch aussehen. Davon gibt es eine Menge im Netz. Intimität hat auch für mich wenig mit Nacktheit zu tun. Intimität bedeutet für mich, dass ich in die Welt einer anderen Person zumindest für eine kurze Zeit eindringen darf, ihre „Geheimnisse“ kennenlerne und schlussendlich die Grenze überschreite, um das Intime, das Außergewöhnlich auf das Bild zu transportieren. Sei es in den Gedanken des Models, die sich in ihren Augen widerspiegeln oder in ihrer Bewegung.

Alessa mit violetten Kranz_DSC8421

Diese beiden Bilder sind für mich intim, weil sie eine intime Situation des Models darstellen, die nicht jedem zugänglich sind und die sie nicht offensichtlich nach außen zeigt.  Ihr Blick wirkt auf mich sehr sinnlich, ihr Position ist nicht gewöhnlich, weil man in der Regel auf einer Bank nicht liegt, sondern sitzt. Auch dieses kleine Stückchen von ihrem BH verrät noch mehr über sie…Was bedeutet für euch „Intimität“?

Schönen Feiertag! lg bilere

22 Gedanken zu “Intimität – was ist das?

  1. Das eine schließt das andere nicht aus. Ich würde es nicht an ein „Nackt“ oder „Angezogen“ binden, sondern viel mehr, wie blaupause7 es so schön mit wenigen Worten oben sagt, der Fotografierende bei den Aufnahmen vollkommen in den Hintergrund weichen kann, der Mensch vor der Kamera ungeachtet des Aufzeichnungsgerätes seinen Gefühlen freien Ausdruck verleihen kann. Eine Nacktheit kann ein Gefühl noch verstärken, ob nun verdeckt oder als Teilakt, muss es jedoch keineswegs. Die Intensität eines Bildes hat (für mich) niemals etwas mit der Menge von Haut zu tun, darüber sind wir uns bestimmt einig, doch nur weil unsere Gesellschaft mit der Darstellung von Menschen mit weniger Bedeckung nur sehr schlecht freigeistig umgehen kann (und wir mit „Unästhetik“ nur so überschwemmt werden) möchte ich eine Grenze hier nicht ziehen.

    Liebe Grüße, Katarzyna und ein schönes langes Wochenende 😊🙋 Olaf

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  2. Ich glaube, mit dem Eintreten in die Privatsphäre eines Menschen allein ist es noch nicht getan – ich muss da immer an Paparazzifotos und an Stalking denken, wenn Leuten zu dicht auf den Pelz gerückt wird. Intim wird es für mich dann erst, wenn ein Mensch dir den Eintritt in seine Sphäre aus freien Stücken gewährt.

    Mir schwebt da so ein Bild von Marilyn Monroe als Ballerina vor.
    (https://c1.staticflickr.com/5/4098/4780321265_29dbf259b0_b.jpg)

    Gefällt 2 Personen

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